Wir stellen uns vor

Am Wahlsonntag 26. Mai 2019 ist jede Stimme vierfach wichtig: Zu wählen gilt es die Zusammensetzung des Europaparlaments, der Regionalversammlung, des Kreistags und des Gemeinderats. Mehr über Personen und Themen der SPD bei den verschiedenen überörtlichen Wahlen finden Sie hier: www.spd.de/europa-ist-die-antwortwww.spd-stadtgespraech.dewww.spd-kreis-ludwigsburg.de. Bereits die richtige Internetseite "aufgeschlagen" haben Sie, wenn Sie wissen wollen, wie wir hier in Benningen aufgestellt sind.

"Wir sind sehr froh, mit einer starken Liste in die Gemeinderatswahlen 2019 gehen zu können“ schloss die Ortsvereinsvorsitzend Ilse Käß bei der Mitgliederversammlung die Findungsphase für die 14 Kandidaten ab. Den vollständigen Bericht dazu können Sie hier nachlesen.

Unsere Kandidaten 2019 stellen sich vor:

 

Manfred Meister

70 Jahre, geboren und aufgewachsen im Ruhrgebiet. Inzwischen lebe ich seit fast 40 Jahren im Schwabenland, seit über 30 Jahren bin ich mit meiner Familie in Benningen zuhause. Hier sind auch unsere beiden inzwischen erwachsenen Kinder groß geworden. Die damalige EIB hat uns und den Kindern das Heimischwerden in Benningen sehr erleichtert. Dazu beigetragen hat auch die langjährige Mitgliedschaft im TSV, wo ich mich in der Zeit des Neubaus der Sporthalle auch einige Jahre im Vorstand engagiert habe. 

Mein Berufsleben habe ich als Stadt- und Regionalplaner verbracht. Seit knapp fünf Jahren bin ich im Ruhestand und habe endlich die Zeit für mehr sportliche Aktivitäten, fürs Lesen, Reisen, hin und wieder auch ganz unschwäbisch fürs Nichtstun. Zeit genug blieb aber immer für mein inzwischen seit 25 Jahren andauerndes Engagement im Benninger Gemeinderat. Jetzt, mit 70 Jahren bewerbe ich mich noch einmal um ein Mandat. Die in den nächsten Jahren anstehenden Aufgaben sind interessant und wichtig, meine Erfahrung würde ich hier gerne noch einmal einbringen. Wie der Blick in die Führungsetagen dieser Welt zeigt, sollten 70 Jahre dabei noch lange kein Hindernis sein. 

 

Ilse Käß 

ist 62 Jahre jung, hat eine erwachsene Tochter und zwei Enkelsöhne, mit denen sie sich sehr gerne beschäftigt. In ihrer Jugend war sie bereits Jugendvertreterin und Personalrätin bei der damaligen Deutschen Bundesbahn – so war es nur folgenrichtig, dass sie auch nach der Gründung der Deutschen Bahn AG wieder in die Interessensvertretung einstieg. Sie ist seit 1995 Betriebsrätin bei DB Station&Service AG (einer Tochter der DB AG), seit vielen Jahren freigestellte Betriebsrätin und vertritt in dieser Eigenschaft über 800 Kolleginnen und Kollegen in ganz Baden-Württemberg. Vor acht Jahren wurde sie auch als Schwerbehindertenvertrauensperson gewählt. Vor über 15 Jahren wurde sie beim Benninger SPD-Ortsverein als Vorsitzende gewählt und übt dieses Amt seitdem ohne Unterbrechung aus. Als Mitglied im Bund für Heimatkunde engagiert sie sich ehrenamtlich z.B. für den Museumsdienst an den Sonntagen. Im Gemeinderat ist ihr ein gutes Zusammenarbeiten aller Fraktionen sehr wichtig - unabhängig von einer Parteizugehörigkeit – zum Wohl der Mitbürger und der Gemeinde. Ein großes Anliegen von ihr ist die Weiterentwicklung der Kinderbetreuung in Benningen und der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs. Sie möchte ihre bisherigen kommunalpolitischen Erfahrungen weiterhin in den Gemeinderat einbringen.

 

Uwe Matteis

ist 48 Jahre alt, hat zwei Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Er besitzt ein sehr ausgeprägtes soziales Verantwortungsbewusstsein. Als Erzieher und Betriebswirt (IHK) leitet er eine Betriebskindertagesstätte.

In Karlsruhe war Uwe Matteis über 16 Jahre Kinder- und Jugendleiter der Ökumenischen Kirchengemeinde. Als Berater der Stadtfraktion beteiligte er sich bei unterschiedlichen Projekten, unter anderem der Neuen Messe Karlsruhe, dem ECC-Center, bei Straßen- und Verkehrsplanungen und der Verbesserung der Situation in sozialen Brennpunkten. Weitere Erfahrungen konnte Uwe Matteis als Mitglied im „Karlsruher Forum für Ethik, Recht und Technik“ und als Bezirksjugendschöffe im Amtsgericht sammeln. Aktuell ist er als ehrenamtlicher Richter im Sozialgericht Stuttgart und als Gremiumsmitglied der Bürgerjury des Staatsanzeigers Baden Württemberg tätig.Mit seinem Umzug nach Benningen wurde Uwe Matteis ab 2015 stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins und trat 2018 dem Förderverein Kind und Schule e.V. bei. 

Im Gemeinderat wird er sich für die Interessen von Familien, Kindern und SeniorInnen stark machen. Die Betreuungs-, Bildungs- und Förderangebote aller Kinder müssen vorausschauend geplant und zeitnah umgesetzt werden. Eltern und Familien in Benningen haben großes Interesse an diesem Prozess aktiv mitzuwirken. "Benningen bietet durch naturnahe Erholungsgebiete, die malerische Umgebung, seine Feste und vielfältige Vereinsarbeit ein hohes Wohlfühlpotenzial. Der Erhalt und weitere Ausbau der ursprünglichen Strukturen verdient meine volle Unterstützung der Vereine und engagierten Bürger.“ 

 

Petra Kutzschmar 

 

ist 55 Jahre alt, verheiratet, zwei erwachsene Kinder. Mit schwäbischer Großmutter im Badischen aufgewachsen, die Studienzeit zur Dipl.-Volkswirtin in Heidelberg verbracht, lebt sie seit 30 Jahren ausgesprochen gerne in Benningen. Zunächst hat sie "nur" hier geschlafen und in Stuttgart gearbeitet, dann ist sie mit den Kindern regelrecht in Benningen eingetaucht. Über die klassischen Stationen Elternbeirat und Verein (Musikverein und TSV), zeitweise im Vorstand, war bald klar, dass sie sich auch für die Gemeinde engagieren möchte. Die Kinder waren im Kindergarten, der Beruf als Referentin beim Verband Region Stuttgart, wo sie u.a. Förderprojekte für Wirtschaft und Tourismus betreut, rief wieder und das "Unter-den-Hut-bringen" wurde rasch zum gewohnten Begleiter.

Bei allem, was in einer Gemeinde wie Benningen auf den Tisch kommt, ob Gebühren, Flächen, Verkehr, Kinderbetreuung oder was für die Belange der Älteren oder anderer gesellschaftlicher Gruppen zu tun ist, für sie ist entscheidend, dass es immer um ein gesundes, attraktives Lebensumfeld für die Bürger geht. Das kann bei der Frage der Aussaat von Wiesenblumen anfangen und hört bei den Themen Wohnen, Einzelhandel, Vereine und intakte Umwelt nicht auf. "Zuhören, anschauen, Zusammenhänge beachten, Schlüsse ziehen, Entwicklungen gemeinsam in die Wege leiten und die Finanzen im Auge behalten, das ist notwendig und spannend zugleich. Ich würde mich sehr freuen, dazu weiter beitragen zu können".

 

Steffen Schmidt
 

ist 49 Jahre alt, ledig, Beamter bei der Deutschen Telekom AG, Mitglied in der Gewerkschaft Verdi und seit 2002 SPD Mitglied. Er kommt aus einer sehr sozialdemokratisch geprägten Familie. Vater und Schwester waren für die SPD bereits Mitglied des Benninger Gemeinderates. In der Jugend spielte er Fußball im TSV Benningen. Mit 17 Jahren wurde er Mitglied in der Deutschen Post Gewerkschaft (heute Verdi). In der Ausbildung bei der Deutschen Bundespost war er Jugendvertreter und später stellvertretender Betriebsrat bei einem Tochterunternehmen der Deutschen Telekom AG.

Unabhängig der Parteizugehörigkeit ist ihm wichtig, dass im Gemeinderat eine sozial gerechte Entwicklung der Gemeinde Vorrang hat. Ebenso ist die Transparenz in der Gemeindepolitik für ihn ein wichtiges Thema. Großes Anliegen von ihm ist die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und die Verbesserung der Einkaufsmöglichkeiten in Benningen. "Eine sozial gerechte Entwicklung der Gemeinde hat für mich Vorrang"

 

Christiane Mußler 

ist 68 Jahre, seit 25 Jahren in Benningen wohnhaft und hat einen Sohn.Die ehemalige Oberstufen-Lehrerin der Waldorfschule Ludwigsburg für Biologie, Chemie und Geographie ist seit 10 Jahren im evangelischen Kirchengemeinderat Benningen tätig und seit 2013 im AK Asyl Benningen e.V. aktiv.

"Mir liegt ein sinnvoll durchgeführter Naturschutz am Herzen. Gerade bei immer mehr erschlossenen Wohn-und-Gewerbegebieten sollten wir mit der verbliebenen Restnatur sorgsam umgehen. Zudem fehlt Benningen eine Mitte, ein Ortskern, wo sich sich Jung und Alt treffen und sich miteinander wohlfühlen können. Dafür möchte ich mich einsetzen."

 

Jan Kirchhoff

 

ist 36 Jahre, verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 5 Jahren sowie 8 Monaten. Seit 2010 ist er in Benningen wohnhaft. Als Polizeibeamter durchlief er beim Polizeipräsidium Stuttgart vielfältige Stationen über den Streifendienst und die Kriminalpolizei bis hin zur Stabsarbeit.

Ein großes Anliegen von ihm ist die Weiterentwicklung der Kinderbetreuung durch ausreichende, flexible sowie bezahlbare Betreuungsmöglichkeiten im Bereich der Kindertageseinrichtungen als auch der Hortbetreuung. 

Volker Siewert

ist 52 Jahre jung und hat eine 12jährige Tochter. Nach der Ausbildung zum Industriekaufmann bei Mann +Hummel leistete er den Grundwehrdienst. Seine berufliche Laufbahn umfasste die Bereiche Materialwirtschaft, Personal- und Organisationsentwicklung mit Aufgaben an verschiedenen Standorten europaweit und die Ausbildung zum internen Trainer. Die Selbstständigkeit erfolgte schon mit 22 Jahren parallel zur Hauptbeschäftigung. Seit 2000 führt Volker Siewert das Unternehmen S42 BEAUTY & SUN mit Standorten in Freiberg a.N. und Fellbach im Vollerwerb. In Benningen wohnt er seit 1993. Er ist ehrenamtlicher Kassenprüfer des Bundesfachverbandes für Besonnung mit über 400 Mitgliedern.

Er möchte sich für eine positive Entwicklung Benningens unter Beteiligung der Bürger einsetzen. Auf der kommunalen Ebene werden Veränderungen für den Bürger am ersichtlichsten, durch persönliches Engagement kann sich jeder daran beteiligen. Eine Herausforderung für der nächsten Jahre wird sein, wie die Bürger und Gemeindeverwaltung den Auswirkungen des Klimawandels auf lokaler Ebene begegnen. „Die kleine Gartenschau mit Marbach ist eine Jahrhundert Chance für Benningen sich weiter zu entwickeln. Das Freizeitangebot für Jugendliche sollte unter deren Beteiligung ausgebaut werden.“

 

Max Schäfer

ist 25 Jahre alt und selbstständig. Seit seiner frühen Jugendzeit ist er Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Benningen und im Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes Benningen. Im Jahr 2016 hat er sich mit seiner Firma selbstständig gemacht, die in der Landschaftspflege und im Kommunaldienst tätig ist.

Er kandidiert für den Gemeinderat, weil er sich in die Gemeinschaft einbringen, und die Interessen von Jung und Alt vertreten möchte. „Für mich ist ein gutes Miteinander zwischen Jung und Alt in Benningen wichtig. Ich kandidiere als Gemeinderat, weil ich mich in die Gemeinschaft einbringen und für uns alle etwas bewegen möchte.“

 

Oliver Reken

ist 47 Jahre alt, mit einer Allgemeinmedizinerin verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist Vorstand in der gesetzlichen Krankenversicherung und engagiert sich in der SPD seit 1999. 

Ihm ist es wichtig, soziale Themen und Anforderungen der Unternehmen und Betriebe miteinander zu verbinden. Hierzu zählen die Flexibilisierung und die Bezahlbarkeit der Kinderbetreuung. Für die älteren Menschen ist ihm ein abwechslungsreiches Angebot mit gemeinsamen Aktivitäten sowie eine ortsnahe Betreuung und Versorgung wichtig.

Benningen kann allen Altersgruppen mit den richtigen Angeboten gute Heimat sein. Aus seiner Sicht sollte sich Benningen „natürlich grün“ zeigen. 

 

Joachim Scheible

ist 54 Jahre alt, ledig, Diplom-Journalist univ. Der gelernte und studierter Journalist ist Redakteur in Festanstellung beim Fachschriften-Verlag in Fellbach. Seit 2008 lebt er in Benningen, ist seitdem Mitglied beim Ski-Club und war sechs Jahre lang dessen Kassier. Geboren ist er in Ludwigsburg und aufgewachsen in Asperg. Er studierte und lebte u.a. in Frankfurt/Main und München. Seit 1989 arbeitet er als Journalist, zwischendurch auch als Gemüse- und Landschaftsgärtner.

Für ihn müssen sich junge Familien in Benningen heimisch fühlen und ihre Kinder optimale und bezahlbare Betreuung vorfinden. Benningens Jugend muss akzeptable Treffpunkte haben. Künftige Bebauung und Versiegelung von Land muss gegenüber der Natur und den Bewohnern sehr gut begründet sein. Die Infrastruktur der Gemeinde muss so gestaltet sein, dass die Menschen ohne Schwierigkeiten ihre alltäglichen Bedürfnisse erledigen können. Dazu gehört auch die Optimierung des ÖPNV.

"Soziale Gerechtigkeit, Gesundheits- und Naturschutz, integratives und konstruktives Miteinander in Politik und Gesellschaft müssen oberste Maxime des Handelns sein."

 

Christel Bräutigam

ist 60 Jahre, verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder und ist Verwaltungsangestellte bei der Caritas. In ihrer Freizeit reitet, liest und schwimmt sie gerne, besonders liebt sie das Reisen.

"Eine gute soziale Infrastruktur ist wichtig für Benningen, damit sich alle Bewohner hier wohlfühlen können. Darum möchte ich aktiv zur Umsetzung von Zielen wie Ausbau von Kitas, Schulen und Seniorenheimen beitragen".

 

Astrid von Malotka-Orth

ist 59 Jahre, hat zwei erwachsene Töchter und drei Enkelkinder. Sie ist Angestellte im Buchhandel, das ist für sie gleichermaßen Hobby und Beruf. Seit 32 Jahren lebst sie sehr gerne in Benningen. 

"Mir ist es vor allem wichtig, dass es genügend Kita-Plätze und eine gute Betreuung darüber hinaus gibt, um Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf zu ermöglichen."

 

Karl-Heinz Burkhardt

ist auch mit 63 noch sehr aktiv und ehrenamtlich tätig. Als Beamter des mittleren nichttechnischen Dienstes bei der Deutschen Bundesbahn studierte er auf dem zweiten Bildungsweg an Bundesfachhochschulen in Köln und Mainz und war danach in wechselnden Führungsaufgaben bei der DB AG tätig. Nach einem Wechsel zum Luftfahrt-Bundesamt war er bis zu seinem Ruhestand in der Abteilung Luftfrachtsicherheit tätig.

Seit der Versetzung in den Ruhestand kümmert er sich um die Pflege seiner Mutter und den Haushalt, um seine noch berufstätige Frau zu entlasten. Ehrenamtlich ist er im Marineverein Stuttgart und im Modelleisenbahnclub Freiberg/Neckar tätig.

"Ziele für Benningen sind, das Angebot mit schnellem Internet weiter zu verbessern und die Parkmöglichkeiten für Nutzer des ÖPNV in Benningen zu verbessern. Darüber hinaus ist mir die Förderung von ehrenamtlichen Tätigkeiten wichtig."

 

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