100 % für Daniel Haas

Daniel Haas und Zweitkandidatin Ute Rösner


Am Wochenende fand die Nominierungskonferenz der SPD-Kandidaten für den Landtag in Ditzingen statt. Unter den besonderen Corona-Bedingungen nominierten die Delegierten des Wahlkreises Bietigheim-Bissingen Daniel Haas einstimmig zum Kandidaten für den Landtag.

Daniel Haas ist nicht nur jung, sondern er tritt mit voller Überzeugung für die SPD im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen an. Das zeigt nicht nur die sehr frühe und damit risikoreiche Bekanntgabe seiner Kandidatur, sondern auch seine kämpferische Rede bei der Nominierungsveranstaltung in Ditzingen.

Das Thema „innere Sicherheit“ liegt ihm besonders am Herzen. Für ihn steht fest: Innere Sicherheit ist mehr als nur das Beschauen einer Kriminalstatistik. Der Kampf gegen Rechtsextremismus und Gewalt aber auch die Sorgen und Nöte der Einsatzkräfte stehen für ihn im Mittelpunkt.

Das nächste Thema auf Haas´ Agenda war digitale Schule. Es reicht nicht aus, das Glasfaserkabel an Prestigeschulen im Wahlkreis zu „stöpseln“, wenn die Infrastruktur dahinter fehlt. Dazu gehören auch Endgeräte für Schülerinnen und Schüler sowie für das Lehrpersonal. Die Lehrer seien zudem diejenigen, die in ihrer Freizeit das digitale Paket zum Laufen bringen müssen. Das gehöre nicht zu den Aufgaben der Lehrer. Er fordert einen klaren Plan, wie die Schulen in ganz Baden-Württemberg ausgestattet werden und die technische Wartung aussehen solle. Das gelingt nur in enger Abstimmung mit Schulträgern und Lehrern aber auch mit Schülern und Eltern.

In beinah jeder Kommune gibt es Unternehmen, die direkt oder indirekt von der Automobilbranche abhängig sind. „Wir müssen die wirtschaftliche Transformation schaffen und dabei so viele Arbeitsplätze wie möglich in unserer Region sichern.“ Hier sieht er die Chance im stärkeren Ausbau und der Förderung neuer Technologien im Bereich Energie, Mobilität und Umweltschutz. Auch eine stärkere Förderung von Gründern und Start-ups ist ihm wichtig „Sie schaffen die Ideen und Arbeitsplätze von morgen“, so Haas. Bei all dem dürfe man aber auch nicht das regionale Handwerk und den Einzelhandel aus den Augen verlieren.

Als Zweitkandidatin wurde Ute Rösner gewählt. Sie unterstützt den nominierten Kandidaten Daniel Haas aus vollem Herzen. Sein Engagement und seine Ziele werden sowohl von ihr als auch von den anwesenden Mitgliedern in vollem Umfang mitgetragen. Der 32-jährige Familienvater hat sich bereits vor seiner Nominierung sehr intensiv mit den Anliegen der Bürger in seinem Wahlkreis auseinandergesetzt. Dies bestärkt ihn in seiner Themenwahl.

Daniel Haas bringt viel persönliche, berufliche und soziale Kompetenz mit und unser aller Ziel lautet: Daniel Haas als Abgeordneten für den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen in den Landtag zu entsenden!

Daniel Haas als Landtagskandidat für den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen nominiert

    Der SPD-Kreisvorstand Ludwigsburg setzt bei der kommenden Landtagswahl auf junge Bewerber. Er nominierte einstimmig den 31-jährigen Freiberger Daniel Haas als Kandidaten für den Wahlkreis Bietigheim-Bissingen. Die endgültige Festlegung trifft die SPD-Kreismitgliederversammlung am 19. September. „Der Wahlkampf wird mit Sicherheit durch die Folgen von Corona geprägt, bei den Finanzen, der Wirtschaft, aber auch bei den Auswirkungen auf die Generationen. Deshalb wird es im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen darum gehen, hier frühzeitig zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern Weichen zu stellen. Dafür stehe ich bei der Wahl“, erklärt Daniel Haas.

Haas will die Nachfolge der früheren Abgeordneten Claus Weyrosta, Harald B. Schäfer, Christine Rudolph und Thomas Reusch-Frey antreten, die den Wahlkreis von 1976 bis 2016 ununterbrochen für die SPD im Landtag vertreten haben. Der SPD-Kreisvorsitzende Macit Karaahmetoglu sieht gute Chancen dafür, dass Haas an die Tradition in diesem Wahlkreis anknüpfen kann. „Daniel Haas bringt durch sein großes politisches Engagement, seine Kreativität und seine vielseitigen Initiativen sehr gute Voraussetzungen mit, um den Wahlkampf erfolgreich führen zu können.“ Der Freiberger Marketingleiter und Mediengestalter legt einen Schwerpunkt auf das Thema Generationengerechtigkeit und sieht sich dabei durch Corona bestätigt. Er will als Landtagsabgeordneter den Wahlkreis zum Vorreiter machen, um zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern ein Miteinander der Generationen und Altern in Würde zu befördern. „Gerade die Corona-Krise hat doch gezeigt, dass wir die Generationen nicht gegeneinander ausspielen dürfen. Deshalb haben wir jetzt eine gute Chance, dass Miteinander von Jung und Alt zu verbessern. Dafür will ich im Landtag von Baden-Württemberg arbeiten“, erklärt Haas. Zudem stehen für ihn als Vertreter einer jüngeren Generation Themen wie Klimaschutz, Mobilität, bezahlbarer Wohnungsraum oder die digitale Transformation im Vordergrund.

Daniel Haas sammelte 2016 als Leiter des Landtagswahlkampfes von Egon Beck im Wahlkreis Vaihingen wichtige Erfahrungen. Danach hat er sich in die Politik vor allem als stellvertretender Kreisvorsitzender und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Pleidelsheim eingebracht. Bekannt geworden ist der Freiberger durch seinen Einsatz als Seenotretter im Mittelmeer. Schon als Feuerwehrmann von 2006 bis 2019 zeigte Haas, wie sehr er sich persönlich engagiert, wenn es darum geht, Menschen in Not zu helfen.

Durch seinen beruflichen Hintergrund als Marketingleiter und -berater sowie seine Ausbildung als Mediengestalter und Kommunikationsassistent ist Daniel Haas bewusst, wie wichtig eine stärkere Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Politik ist: „Wir müssen viel mehr und viel besser erklären, wie und warum politische Entscheidungen zustande kommen. Nur dann werden wir die Bürgerinnen und Bürger bei den anstehenden schweren Entscheidungen etwa zu den Folgen von Corona mitnehmen können.“

Daniel Haas im Internet: www.gemeinsam-was-bewegen.de
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Weitere Informationen zu Daniel Haas:
Persönlicher Hintergrund:
31 Jahre, verheiratet, 1 Kind
Wohnort: Freiberg a.N.
Berufliches:
• Marketingleiter und -berater
• Ausbildung:
- Mediengestalter Digital & Printmedien
- Kommunikationsassistent Fachrichtung Mediendesign & Marketing (FH)
• Schule:
- mittlere Reife
- Fachhochschulreife
Politik:
• seit 2014 Mitglied der SPD
• Mitglied SPD OV Pleidelsheim
• seit 2017 stlv. Kreisvorsitzender
• seit 2017 Vorsitzender OV Pleidelsheim
• seit 2019 Jugendschöffe
• 2016 – 2018 Pressesprecher Juso Kreisverband
• 2016 Wahlkampfleiter Egon Beck (WK Vaihingen)
• 2014 Gemeinderatskandidat Pleidelsheim
• 2019 Gemeinderatskandidat Freiberg a.N. / Kandidat Kreis-/& Regionalrat
• 2018 Gründungsmitglied AG Migration & Vielfalt Kreis LB
Ehrenamt:
• seit 2019 Jugendschöffe
• 2006 - 2019 Hauptfeuerwehrmann
• 2009 - 2019 Jugendwart Jugendfeuerwehr
• 2017 Einsatz als Seenotretter im Mittelmeer

9.6.2020, Dr. Roland Peter
Pressesprecher SPD-Kreisverband Ludwigsburg

Jetzt also doch: Letzter Vorhang für den Ausflug ins Werk Rosenstein und zum Abstellbahnhof

Die Botschaft, dass mit ihrem Besuch die 10-jährige Tradition zu Ende geht, mussten die kleinen und großen Besucher beim diesjährigen Sommerferienprogramm-Ausflug des SPD-Ortsvereins erfahren. Grund ist, dass diese große Eisenbahnanlage im Zuge von Stuttgart 21 im nächsten Jahr zurückgebaut wird.

Aber der Reihe nach. Pünktlich wie die Eisenbahn trafen sich alle Kids und die Begleitpersonen Renate Köpf, Manfred Meister und Ilse Käß um 8.15 Uhr an Gleis 2 am Benninger Bahnhof. Nach der kurzen, aber unverzichtbaren Sicherheitseinweisung - z.B. was bedeutet der weiße Strich am Bahnsteig? - ging es um 9.27 Uhr los mit der S-Bahn zum Stuttgarter Hbf. Erste Anlaufstelle im dortigen Gewusel: die DB Information. Dort erfuhren wir, dass es diese Information in jedem großen Bahnhof gibt und man dort alle Informationen rund um den Bahnbetrieb erhält. Auf dem Weg zu den Gleisen konnten wir die riesengroße Baugrube anschauen, die für Stuttgart 21 ausgehoben wurde. Einige der Kelchstützen des neuen Durchgangsbahnhofs sind schon fertig.

Der ICE aus Dortmund fuhr pünktlich um 9.24 Uhr ein und wir verteilten uns auf die beiden Triebköpfe – denn wir durften ja mit dem leeren ICE in den Abstellbahnhof fahren. Das war supercool, dabei dem Lokführer über die Schulter sehen zu können! Er erklärte uns bei der kurzen Fahrt die verschiedenen Signale, die es zu beachten gilt. Wegen der vielen Weichen auf dem Fahrweg durfte der ICE nur mit maximal 25 km/h in den Abstellbahnhof fahren.

Dort angekommen erhielten wir erst mal Sicherheitswesten mit dem Aufdruck "Hier steckt die Zukunft drin". Wie wahr, denn vielleicht wird eine oder einer der Sommerferienprogramm-Teilnehmer tatsächlich mal Lokführer – wer weiß? Die Kids erfuhren, dass im Werk Rosenstein Loks bestimmter Baureihen gewartet und repariert werden. In den Werkstatthallen sahen wir deshalb ganz viele Loks aus allernächster Nähe. Wir durften sogar auf eine Lok aufsteigen und von vorne nach hinten und von hinten nach vorne durchgehen, denn die Loks haben auf beiden Seiten Führerstände. Mit einer kleinen orangefarbenen, Jahrzehnte alten, aber topfitten Rangierlok durften alle Kids auf den Gleisen in der Halle fahren und hupen – das war ein ohrenbetäubender Lärm!

Das Highlight war diesmal die Fahrt mit der Schiebebühne, die die Gleise in den Werkstatthallen und die Gleise im Abstellbahnhof abwechselnd miteinander verbindet, damit die Loks, egal auf welchem Gleis sie ankommen, zur Reparatur in die Werkstatthalle hinein und auch wieder herauskommen. Nach so viel Besichtigung und Action wartete auf Einladung des SPD-Ortsvereins noch ein Mittagessen in der Eisenbahnerkantine auf uns. Zum Schluss noch ein kurzer Fußmarsch zum Nordbahnhof, und schon brachte uns die S-Bahn wieder sicher nach Benningen zurück.

20.09.2019, Ilse Käß

Bilder vom Ausflug ((c) SPD OV Benningen / I.Käß):  

Ergebnis Gemeinderatswahlen 2019

Kein Absturz, ein Blitzstart und ein Abschied

Die erste gute Nachricht des Wahltags war die deutlich höhere Wahlbeteiligung als bei den letzten Wahlen, dank der jungen Wähler. Davon profitierte auch die SPD in Benningen, die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD-Liste bekamen über 700 Stimmen mehr als vor fünf Jahren. Da gleichzeitig jedoch die Mitbewerber jeweils erheblich mehr Stimmen hinzugewannen, konnte der 2014 errungene vierte SPD-Sitz im Gemeinderat nicht gehalten werden. Bei den Stimmenanteilen insgesamt musste die SPD in Benningen dabei nur wenige Prozentpunkte abgeben und es gab eine weitere gute Nachricht: Aus dem Stand knackte Jan Kirchhoff die 1.000-Stimmen-Marke und sicherte sich damit den dritten SPD-Sitz nach Manfred Meister und Ilse Käß. „Das war schon eine ordentliche Überraschung mitten in der Nacht. Sehr gerne nehme ich den Auftrag an und freue mich auf die neue Herausforderung“ sagt der frisch gebackene Gemeinderat. Er kommt für Petra Kutzschmar, die diesen Platz in den vergangenen zehn Jahren innehatte. „Mir wird die Arbeit im von hoher gegenseitiger Wertschätzung geprägten, äußerst tatkräftigen und entscheidungsstarken Gemeinderat zwar fehlen“ bedauert sie „allerdings freut mich sehr, dass der Sitztausch mit Jan Kirchhoff gelingt, einem jungen Kandidaten, der für die nächste Generation steht.“ Fraktionschef Manfred Meister und Ortsvereinsvorsitzende Ilse Käß richten den Dank im Namen aller Kandidatinnen und Kandidaten an die Wählerinnen und Wähler für das Vertrauen, das sie ihnen und der SPD in Benningen erneut entgegengebracht haben, in Zahlen kam dies in einem deutlich höheren Stimmenanteil von 22,49% gegenüber den Ergebnissen von Europa-,  Regional- und Kreistagswahl zum Ausdruck.

 

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